Gründe gegen und für den Bau von drei Windrädern
auf der alten Deponie in Hüttenfeld

I. Warum wir uns einmischen

1. Warum es uns gibt

Mit Besorgnis sehen wir die Absicht des Zweckverbands Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße (ZAKB), drei Windkraftanlagen (WKA) auf dem Gebiet der alten Deponie in Hüttenfeld zu errichten.

Im Herbst 2012 waren wir noch weitgehend uninformiert und hatten keine Detailkenntnisse über Windkraftanlagen (WKA). Wir wußten auch nichts von den schon weit gediehenen Plänen der Behörden und des ZAKB zum Bau von drei WKA auf dem Deponieberg in Hüttenfeld. Und wir wußten nicht viel über die besonderen Gründe, die gegen Windkraftanlagen auf dem Deponieberg in Hüttenfeld sprechen, ja sie sogar als ein abenteuerliches, fast schon unverantwortliches Großbauvorhaben ausweisen.

Durch erste, kleine Zeitungsmeldungen im Herbst 2012 wurden wir sensibilisiert und haben recherchiert. Wir mußten feststellen, dass die Pläne des ZAKB und der Stadt zum Bau der drei Windräder schon weit gediehen waren – der Bauantrag stand kurz bevor. Befremdet hat uns, dass ein solches gewaltiges Bauprojekt, das das Gesicht der Landschaft der Bergstraße entscheidend verändern wird, fast unbemerkt von der Öffentlichkeit in politischen Hinterzimmern vorangetrieben wurde.

Das hat unseren Eifer angestachelt, der Sache auf den Grund zu gehen. In den vergangenen sechs Monaten haben wir uns mühsam in die Materie eingearbeitet. Nach und nach haben wir erkannt, dass das Bauprojekt unsinnig und abenteuerlich, fast schon unverantwortlich ist. Die Gründe, die gegen den Bau der Windräder sprechen, werden von uns nachfolgend dargelegt.

Mit den folgenden Ausführungen wollen wir dazu beitragen, dass bei den Hüttenfeldern, aber auch bei der Lampertheimer Bevölkerung und den Menschen im Kreis Bergstraße, die von dem Großbauprojekt alle negativ betroffen wären, das Wissen um die Sinnlosigkeit und Gefährlichkeit des Bauvorhabens Fuß faßt. Wir möchten erreichen, dass möglichst viele Menschen informiert werden und sich eine eigene Meinung bilden. Wissen scheint ohnehin der Schlüssel für die Lösung zu sein. Wenn die Verantwortlichen, die das Projekt vorantreiben, gründlich über die Probleme informiert gewesen wären, hätten sie sicherlich anders entschieden.

Wir würden es begrüßen, wenn Interessierte Verbindung mit uns aufnehmen, uns fachliche Hinweise geben, und vielleicht sogar aktiv mitarbeiten. Wir sind keine Ideologen, unsere Meinung ist nicht festgelegt, und wir arbeiten ergebnisoffen. Wir fühlen uns aber dafür verantwortlich, dass ein unsinniges und gefährliches Bauprojekt verhindert wird.