Gründe gegen und für den Bau von drei Windrädern
auf der alten Deponie in Hüttenfeld

IV. Schlußfolgerungen

Windräder erzeugen immer und an jedem Ort erhebliche Belastungen - ihr Makel ist:

- ein extrem hoher Flächenverbrauch,

- eine erhebliche Beeinträchtigung für Natur und Menschen

- eine starke Verunstaltung des Landschaftsbildes.

Wenn ein Windrad dennoch gebaut wird, muß es gute Gründe dafür geben. Und der einzig gute Grund ist, dass das Windrad in nennenswertem Maße elektrischen Strom produziert. Ist das nicht der Fall, gibt es keinen Grund, das Windrad zu bauen. So ist es auch in Hüttenfeld.

Im Fall der Investition des ZAKB auf dem Deponieberg kommen als weitere Gegengründe hinzu:

- Der ZAKB verwendet Rückstellungen aus früheren, hoch angesetzten Müllgebühren für die Investition. Die Alternative wäre, dass er die aufgelaufenen Überschüsse an die Gebührenzahler zurückzahlen und für die Zukunft die Müllgebühren senken müßte.

- Der Gebührenzahler wird für evtl. Fehlinvestitionen des ZAKB über die Müllgebühren in die Pflicht genommen.

Sollten die Behörden das Projekt genehmigen, dann werden wir die Genehmigungsunterlagen genau prüfen. Wenn wir den Eindruck haben, dass Gesetze zum Naturschutz nicht eingehalten werden oder Gutachten nicht mit der Realität übereinstimmen, werden wir mit anerkannten Naturschutzverbänden wie NABU und BUND die Klagemöglichkeit gegen die Genehmigung prüfen.